Schloss hat seinen Blickfang zurück
vom Dienstag, 15.09.2009 15:21
 
Rechtzeitig vor dem diesjährigen Tag des offenen Denkmals erhielt das Schloss in der 37. Kalenderwoche mit dem Balkon sein markantestes Aushängeschild zurück. Während das Podest samt Verankerung völlig neu gefertigt werden musste, konnte für die Restaurierung des Gitters eine renommierte Kunstschmiedefirma gefunden werden, die an dem Auftrag sehr interessiert war. Das wertvolle Teil war in seiner Gestaltungsart, Material- und Farbauswahl schon zu Zeiten seiner Fertigung um 1893 ungewöhnlich und sollte das Gebäude nicht nur optisch aufwerten. Das 8,5 Meter lange, stark ornamental geschmiedete Geländer zeichnet sich durch eine besonders schöne Gestaltung mit Rosetten aus. Die Wiederherstellung einiger verlorengegangener Blüten, Blätter und anderer Schmuckelemente nach historischem Vorbild war besonders für die Auszubildenden der beauftragten Firma eine echte Herausforderung und Bereicherung der sonstigen Tätigkeiten durch die Anwendung von Originaltechniken. Einige der nachgefertigten Details und der besondere Blickfang, ein mittig angeordnetes Schild, werden in Kürze auf das Gitter aufgebracht.
 
 
 
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Treffen mit Klaus Wowereit
vom Dienstag, 22.09.2009 15:00
 
Mit Interesse nahm der regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, am 09.09.2009 Informationen über das Anliegen des Fördervereins und den Fortgang des Baugeschehens am Schloss Hohenschönhausen entgegen. Der Vorsitzende des Fördervereins,
Dr. Rüdiger Schwarz, nahm eine Bürgersprechstunde im Vorfeld der Bundestagswahlen als gute Gelegenheit, dem SPD-Spitzenpolitiker über die 11-jährige erfolgreiche Arbeit des Vereins zu berichten. Moderiert wurde die Veranstaltung im Neubaukiez Frankfurter Allee Süd von Frau Karin Seidel-Kalmutzki. Die Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses und sportpolitische Sprecherin der SPD stammt aus Alt-Hohenschönhausen. Sie setzt sich besonders für die Rekonstruktion und Wiederbelebung des ehemaligen Gutshauses in ihrem Wohngebiet ein.
 
 
 
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Der Tag des offenen Denkmals 2009
vom Dienstag, 22.09.2009 15:13
 
Der diesjährige Tag des offenen Denkmals stand in Berlin unter dem Motto „Historische Orte des Genusses“. Der Förderverein sagte zu diesem Thema: „Paul Schmidt rauchte am liebsten Havannas!“

Zum Schloss Hohenschönhausen kamen diesmal zahlreiche Lichtenberger Persönlichkeiten, denn der Förderverein hatte auch zum „Richtfest“ eingeladen, als symbolischem Abschluss der ersten Bauphase, der Teilsanierung des Hauses.

Eine Besichtigung des Obergeschoss konnte dazu ermöglicht werden. Die sehr interessierten Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren erstaunt über die Kompliziertheit der Aufgaben, die bei der Rekonstruktion zu bewältigen sind. Erfreut registrierten sie, wie die Fachleute das alte Gemäuer für die neuen Aufgaben verändern. Gleich vor Ort wurden die Räume gedanklich eingerichtet und die vielen neuen Nutzungsmöglichkeiten diskutiert. Bestaunt wurden auch die neu installierten Sanitäranlagen, die aufwändig aufgearbeiteten Originalfenster und natürlich der sich nach seiner feierlichen Enthüllung wieder im alten Glanz zeigende Balkon.
Die Besucherzahlen des Vormittags konnten trotz Kaffee & Kuchen und des üppigen Imbissangebots wetterbedingt am Nachmittag leider nicht mehr erreicht werden. Die fleißig helfenden Vereinsmitglieder hatten sicherlich alles andere als einen nassen Abschluss dieser ansonsten gelungenen Veranstaltung verdient.

Vielen Dank auch den Weißenseer Heimatfreunden, die wieder mit ihrem Stand zu Gast waren und dem Freundeskreis BROD e.V., der u. a. mit kubanischen Zigarren zum vielfältigen Angebot dieses Tages beitrug.
 
 
 
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Neue Vereinspublikation
vom Dienstag, 22.09.2009 15:23
 


Pünktlich zum Tag des Offenen Denkmals am 13. September konnte der Förderverein allen an der regionalen Geschichte Interessierten eine neue Broschüre präsentieren. Neben vielen Souvenirs und Informationsmaterial, bot der Förderverein die Neuerscheinung „Gustav Berg – Beiträge zur Geschichte des Dorfes Hohenschönhausen von den Anfängen bis 1930“ an. Die Publikation ist der 5. Band aus der Reihe „Hohenschönhausen / Gestern und Heute“. Die Finanzierung wurde durch Mittel des Bezirkskulturfonds ermöglicht.
Die Broschüre wurde von den Besuchern und Vereinsmitgliedern interessiert wahrgenommen und zahlreich gekauft.
Im Gegensatz zu den anderen Bänden, um deren Nachdruck wir uns bemühen, liegt das jetzt erschienene Buch in ausreichender Stückzahl vor.
 
 
 
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ERNTEDANKFEST
vom Dienstag, 20.10.2009 15:05
 

Am Sonnabend, dem 26. September 09, wurde vis-à-vis vom Schloss, am Einkaufscenter Storchenhof - zum „Märkischen Erntedankfest“ eingeladen. Der Förderverein war mit einem gut besuchten Informationsstand vertreten und bot vor allem die Publikationen des Vereins an. Die alten „Schlossherren“ Friedrich Scharnweber und Paul Schmidt, beide in historischem Kostüm, wurden zu ihrem früheren Wohnhaus, zu alten und vor allem zu den neuen Geschichten befragt. Am Ende der Veranstaltung marschierten die „Langen Kerls“ der Potsdamer Garde vor das Schloss Hohenschönhausen. Unter dem „frisch“ rekonstruiertem Balkon salutierten sie ihrem alten Soldatenkönig - ein zackiger Gruß an die Geschichte und Zukunft des künftigen Bürgerschlosses.
 
 
 
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Einsteigen bitte….!
vom Dienstag, 20.10.2009 15:06
 
Seit 110 Jahre gibt es eine elektrische Straßenbahn von Hohenschönhausen zum Alex.
Dieses Jubiläum wurde vom Förderverein am Sonntag, dem 18.Oktober 09 begangen, zusammen mit dem Denkmalpflege-Verein Nahverkehr Berlin e. V. (DVN) und vielen Berlinern. Dank des Engagements der DVN-Mitglieder, konnten die Besucher an diesem Tag vom Schloss zum Alex mit einer historischen Straßenbahn fahren oder mit einem alten Ikarus-Omnibus eine kleine Dörfertour machen. Während der Fahrt wurde vieles zur Geschichte des örtlichen Nahverkehrs erzählt. Im Schloss wurde zu den 110 Jahren „ELEKTRISCHE“ eine Ausstellung präsentiert und nach Kaffee und Kuchen konnte man sich sogar noch in den oberen Räumen die Fortschritte bei der Rekonstruktion des Hauses erläutern lassen.

Foto: Frank Priebe



 
 
 
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